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Südafrika

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Afrika : Südliches Afrika : Südafrika
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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Bloemfontein (Judikative)
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: 1 Südafrikan. Rand (ZAR)
= 100 Cents
Fläche: 1,22 Mio km²
Bevölkerung: 42,7 Mio
Sprachen: 11 Amtssprachen, inkl. Afrikaans, Englisch, Zulu, Xhosa, Sotho, SeSotho, Ndebele, Pedi
Religionen: Christen 68 % (die meisten Weißen und Farbigen, ungefähr 60 % der schwarzen Bev.
Telefonvorwahl: +27
Internet TLD: .za
Zeitzone: UTC +2
Karte von Südafrika

Südafrika ist das südlichste Land auf dem Kontinent Afrika und ein beliebtes Reiseziel, dank seiner vielfältigen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Es vermittelt afrikanisches Flair bei europäischen Standard. Ausführliche Informationen zum Reiseland Südafrika bietet zudem das südafrikanische Fremdenverkehrsamt South African Tourism in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Regionen[Bearbeiten]

Die einzelnen Verwaltungsregionen in Südafrika werden Provinzen genannt. Diese sind:

Städte[Bearbeiten]

Die größten Städte des Landes sind

Weitere wichtige Städte sind:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

1652 gründete die niederländische Ost-Indien-Kompanie einen Versorgungsposten für ihre Schiffe unter der Anleitung von Jan van Rieebeck. An dieser Stelle befindet sich heute Kapstadt, das daher auch oft als Mutterstadt ("Mother city") bezeichnet wird. Während Südafrika anfangs eine niederländische Kolonie war, wurde es zwischenzeitlich von den Franzosen bedrängt und wurde schließlich englisch.

Nach der vollkommenen Unabhängigkeit von Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde die Macht von der vorangig weißen, konservativen National Party gestaltet, die das menschenverachtende System der Apartheid fest im Leben der Menschen verankerte. Nach den ersten freien Wahlen im Jahr 1994, aus denen der Freiheitskämpfer Nelson Mandela als Präsident hervorging, wurde dieses System abgeschafft.

Auch wenn die Regierung sich bemüht, den Unterschied zwischen schwarz und weiß allmählich abzubauen, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis wirkliche Gleichberechtigung herrscht.

Südafrika ist weit weniger gefährlich, als die Medien manchmal glauben machen wollen. Es stimmt zwar, dass die Kriminalitätsrate relativ hoch ist. In den Touristenzentren stehen aber an jeder Ecke Polizisten und Angestellte privater Sicherheitsfirmen. Mann sollte sich vorher erkundigen, wo man sich wann nicht (mehr) aufhalten soll. Abends am besten nur noch in den Einkaufszentren aufhalten, wo auch das Auto bewacht wird. Die schwerste Kriminalität gibts in den Townships, in die man nur mit einer Führung gehen sollte.

Geschichte[Bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Klima Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Hoch (°C) 30 30 30 27 25 24 23 26 29 29 32 30
Tief (°C) 23 23 21 17 12 8 8 11 16 18 21 22
Niederschlag (mm) 16.6 10 3.9 3.5 0.9 0.3 1.6 1.6 2.4 4.9 11.4 11.2

Südafrika kann man das ganze Jahr über besuchen. Im südafrikanischen Sommer (November-Februar) ist es am Kap sehr trocken und warm und nahe Johannesburg und dem Krüger Nationalpark feucht und die Landschaft grünt. Diese Regen sind kurz und heftig, meist als Gewitter. In dieser Zeit lohnt sich ein Besuch in Kapstadt besonders, da die Weinberge grün sind und man jeden Tag Badewetter hat. Während der Wintermonate (Juni-August) ist es am Kap feucht und im Osten trocken. Daher lohnt diese Zeit besonders für Tierbeobachten. Nachts kann es recht frisch werden, in Johannesburg sogar bis zu 0 °C. Meistens ist es aber um die 10 °C. Das liegt daran, das grosse Teile Südafrikas über 1000 m hochliegen, Johannesburg sogar 1500 m. Dafür strahlt die Sonne im Sommer um so heftiger. Da die Häuser schlecht isoliert sind, bieten die Unterkünfte immer mehr Heizungen und Heizdecken an. Das ganze Jahr über baden kann man an der Natalküste bis zur Grenze zu Mozambik. In Kapstadt ist es im Sommer noch bis 20:30 hell, dagegen in Johannesburg schon um 19:00 dunkel, im Winter sogar schon um 17:00.

Anreise[Bearbeiten]

Nationalparks in Südafrika

Flugzeug[Bearbeiten]

Der größte Flughafen in Südafrika ist der Flughafen Johannesburg. Aus Europa gibt es Verbindungen von München, Frankfurt, Amsterdam, Zürich, Paris, Madrid, Lissabon und London.

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Die Einreise nach Südafrika ist für die meisten unkompliziert und einfach. Bei Ankunft in Südafrika erhalten Bürger von Skandinavien, USA und die meisten EU Länder automatisch einen kostenlosen Einreisestempel in den Pass in dem eingetragen wird, wie lange Sie im Land bleiben dürfen. Der Einreisesticker (Entry Permit Sticker), der früher in den Pass geklebt wurde, ist nicht mehr in Gebrauch. Diese automatische Einreiseerlaubnis gilt üblicherweise bis zu 90 Tagen, obwohl der Einwanderungsbeamte den Zeitraum auf die im Flugticket angegebene Zeit beschränken kann. Für Staatsbürger einiger, anderer Länder gilt diese Erlaubnis ebenfalls, jedoch nur für bis zu 30 Tage. Wenn Besucher einen längeren Aufenthalt planen, müssen sie ein Visum beantragen, denn die automatische Einreiseerlaubnis könnte dann nicht ausreichen. Detailinformationen zu Einreisebestimmungen gibt es auf der umfassenden Website des South African Home Affairs Department.

Flugzeug[Bearbeiten]

South African Airways [1], Lufthansa [2], British Airways [3] (via London) und andere bieten Flüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Johannesburg und Kapstadt an. Von dort sind die Städte Port Elizabeth, Durban und George schnell per Flugzeug zu erreichen (Infos zu den Flughäfen [4]). Eine der günstigsten inländischen Fluggesellschaften ist Kulula [5].

Bus[Bearbeiten]

Zwischen den grossen Städten und den angrenzenden Ländern bestehen Linienbusse die mehrmals Täglich verkehren.Die größten Busunternehmen sind Greyhound, Intercape und SA Roadlink.

Auto[Bearbeiten]

Südafrika ist sehr leicht aus den angrenzenden Ländern Namibia, Botswana, Simbabwe, Swasiland, Lesotho und Mosambik erreichbar. Generell gilt in Südafrika, wie auch in den Grenzstaaten Linksverkehr.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Blue Train

Der Blue Train Hoedspruit und zu den Viktoriafällen. Der Blue Train zählt zu den luxuriösesten Zügen der Welt. Die Wagen sind mit in Gold schattierten und schalldichten Fenstern sowie mit Teppichböden in den Abteilen versehen. Seit seiner Einführung im Jahre 1923 ist dieser Zug zum Synonym für luxuriöses Reisen geworden.

Um in Südafrika herum zu kommen, bietet es sich an, je nach Budget, entweder ein Auto zu mieten oder sogar zu kaufen. Viele Firmen bieten an, das Auto auf jeden Fall zu einem Festpreis wieder zurückzukaufen. Etwas umschauen und nachrechnen lohnt sich also schon. Da Benzin im Vergleich zu Deutschland ziemlich günstig ist, sollte dies nicht der Knackpunkt sein. Achtung beim Autofahren: es gibt sehr viele Radarkontrollen. Vor allem auf der R40 am Krüger Nationalpark sollte man sich auf jeden Fall an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.

Bus[Bearbeiten]

Eine weitere Möglichkeit ist auch der "BazBus", mit dem man bequem von Backpacker zu Backpacker bzw. Ort zu Ort reisen kann. Dieser hat allerdings den Nachteil, dass man schon etwas Zeit mitbringen muss, da er nicht jeden Tag fährt. Grosse Ort haben einen Linienbusbahnhof. Tickets kann man telefonisch oder vor Ort Kaufen. Die Qualität der Busse hängt vom Preis des Tickets ab. Für Touristen ist es empfehlenswert ein bisschen mehr für das Ticket auszugeben.

Einheimische fahren in der Regel mit kleinen Toyotabussen, den sog. "Black Taxis". Dieses Fortbewegungsmittel ist für Touristen nicht zu empfehlen. Meist sind diese Fahrzeuge hoffnungslos überfüllt. Oftmals sind sie nicht richtig gewartet und bergen ein hohes Unfallrisiko.

Sprache[Bearbeiten]

Es gibt 11 offizielle Amtssprachen. Diese sind Afrikaans, Englisch, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Sesotho, Sesotho sa Leboa, Setswana, SiSwati, Tshivenda und Xitsonga, wobei es noch viele kleinere Spachen und Dialekte gibt. Ein Großteil der Menschen spricht Englisch als erste oder zweite Sprache, wodurch eine Verständigung im Land eigentlich überall möglich ist.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Biltong - Trockenfleisch aus Rind, Strauß, Kudu oder anderen Tieren.

Die Küche ist europäisch und vor allem das Frühstück englisch beeinflusst. Man findet jedoch auch afrikanisches Essen. Die Qualität ist im Durchschnitt sehr gut. Empfehlenswert ist Straussenfleisch, oft als Steak zubereitet, Fleisch von einheimischen Wildtieren wie Springbock, aber auch Fisch und Meerestiere.

  • Braai - traditionelles Grillen

Das Braai ist das Heiligtum der Südafrikaner. Vorallem am Wochenende kommt man mit Freunden zusammen und grillt sein Fleisch am Strand oder zuhause. Dies kann einige Stunden dauern, da man in den südafrikanischen Fleischereien allerhand exotische Fleischsorten bekommen kann und somit die Auswahl sehr umfangreich ist.

Ausgehen[Bearbeiten]

South Africa-Western Cape-Mossel Bay01.jpg

Nahezu überall im Land findet man schöne kleine Restaurants, gute Cafés und eine Auswahl an Fast-Food-Ketten. Vor allem in den Metropolen wie Kapstadt und Johannesburg hat sich ein vielschichtiges Angebot verschiedenster Abendattraktionen entwickelt, in denen der Einfluß der verschiedenen Bevölkerungsgruppen deutlich sichtbar wird.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eine gute und durchaus günstige Möglichkeit in Südafrika unterzukommen sind die Backpacker. Ähnlich wie in deutschen Jugendherbergen kann man hier in gepflegter Atmosphäre übernachten und auch Tipps für Touren in der näheren Umgebung bekommen. Eine gute Übersicht vermittelt der kostenlose Führer "Coast 2 Coast" [7], der in vielen Backpackern und Travel Agencies ausliegt.

Eine gute und kostengünstige Alternative sind B&B (Bed and Breakfast) oder Guest Houses (ähnlich Pensionen). Diese sind überall zu finden und bieten teilweise schon luxuriöse Zimmer, in der Regel Frühstück und manchmal Abendbrot zu einem weit günstigeren Preis und mit besserem Service als viele Hotels. Gerade in Kapstadt und entlang der Garden Route gibt es auch viele deutschsprachige Betreiber.

Kostspielig aber äusserst lohnenswert sind die Unterkünfte in den privaten Gamelodges. Die Lodges lassen oftmals keine Wünsche offen und lassen Träume wahr werden. Vor allem aber auch ist die Chance, die BIG 5 (nahe) zu Gesicht zu bekommen, hier deutlich besser als in Teilen des Krügerparks. Zudem sind die Gamedrivers dank Funk sehr flexibel und finden die Position der Tiere rasch.

Einige der privaten Lodges bieten exklusive Aktivitäten an. So besitzt etwa das Camp Jabulani (www.campjabulani.co.za) am Westrand des Krüger Nationalparks im Kapama Game Reserve eine eigene Elefantenherde. Meistens handelt es sich um "verwaiste" Elefanten, die dort aufgezogen und ein neues Zuhause erhalten. Gäste können dort auf dem Rücken der grauen Riesen einen Safariausflug machen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Am 25. April 2007 hat die südafrikanische Innenministerin Frau Nosiviwe Mapisa-Nqakula die Qualifikationsliste mit den neuen Quoten veröffentlicht. Wer nach Südafrika einwandern möchte, sollte sich die neu eingeführten Kategorien informieren. Unter der neuen Regelung fallen – Elektriker, Zeichner, Techniker in den Bereichen Bau- und Ingenierwesen, Verfahrenstechniker, Fabrikationsingeniere und Maschinenbauingeniere.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar New Year's Day Neujahrstag
21. März Human Rights Day Tag der Menschenrechte
(Massaker von Sharpeville, 1960)
Der Freitag vor Ostern Good Friday Karfreitag
Montag nach Ostern Family Day Ostermontag oder auch Familientag
27. April Freedom Day Freiheitstag
(erste freien Wahlen, 1994)
1. Mai Workers' Day Tag der Arbeit
16. Juni Youth Day Tag der Jugend oder auch Soweto Day
(Schüleraufstand von Soweto, 1976)
9. August National Women's Day Nationaler Frauentag
(Aufstand der Frauenliga, 1956)
24. September Heritage Day (Tag des kulturellen Erbes,
dieser Tag hat jährlich ein anderes Thema)
16. Dezember Day of Reconciliation Tag der Versöhnung
(Schlacht am Blood River, 1838)
25. Dezember Christmas Day Weihnachtstag
26. Dezember Day of Goodwill Tag des Guten Willens (2. Weihnachtsfeiertag)

Sicherheit[Bearbeiten]

Südafrika ist laut Kriminaltitätsstatistiken eines der gefährlichsten Reiseländer der Welt. Hält man sich an einige Grundregeln, ist die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, jedoch überschaubar.

Auf den Touristenrouten ist die Gefahr, bestohlen oder überfallen zu werden, recht gering. Jedoch sollte man auch hier Vorsicht walten lassen und keine wertvollen Gegenstände, wie Uhren, Schmuck, Kameras etc. offen mit sich herum tragen. Fahrzeuge sollte man immer an bewachten Parkplätzen abstellen, absperren und nichts sichtbar liegen lassen. In größeren Städten wie Johannesburg oder Kapstadt ist mehr Vorsicht geboten. Townships sollte man nur in einer organisierten Tour besichtigen, auch dann empfiehlt es sich keine Wertgegenstände bei sich zu tragen. Den Rat Einheimischer sollte man befolgen, nachts nicht alleine auf einsamen Strassen laufen und für größere Strecken lieber ein Taxi nehmen.

Vorsicht ist auch geboten, wenn man von fremden Leuten angesprochen wird, die nach dem Namen oder der Uhrzeit fragen. Diese versuchen meist sich genug Zeit zu verschaffen um Wertgegenstände an dem Befragten auszumachen z.B. werden bei der Auskunft nach der Uhrzeit Handys und Uhren sichtbar. Dies vermeiden und sich mit Nachdruck, aber höflich, verabschieden.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Da die Hygiene und die Gesundheitsbedienungen nicht wie in Europa sind darf man z.B,nicht aus der Wasserleitung trinken.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die Vorwahl für Südafrika ist +27, Mobilfunkvorwahlen fangen mit +27 8 oder +27 7 an. In Südafrika selber muss man auch im Ort dessen Ortsvorwahl wählen,

Generell empfiehlt es sich, vor Ort eine eigene SIM-Karte für Mobiltelefone zu kaufen. Diese kann dann mit "Airtime" aufgeladen werden. Bei den Karten gibt es unterschiedliche Angebote, wobei das meistgenutzte vom Anbieter VODACOM (nicht verwechseln mit Vodafone) stammt. Es gibt auch hier Tarife mit oder ohne Web für mobiles Surfen.

Für eine optimale Vorbereitung besteht auch die Möglichkeit, ein Vodacom Starter Pack über das Internet zu beziehen. Wichtig: Eine SIM-Karte muss vor Benutzung in Südafrika registriert werden in einem Shop. Diese sind überall zu finden. Mit seinem Ausweis wird die Simkarte dann freigeschaltet und kann genutzt werden.

Weblinks[Bearbeiten]